Mini-USB ist ein kleiner, trapezförmiger Anschluss, der älter als Micro-USB ist. Er tauchte in den frühen 2000er-Jahren an Digitalkameras, MP3-Playern, externen Festplatten und frühen Smartphones auf, zu einer Zeit, als Geräte kleiner wurden, USB-A dafür aber zu groß war.
Im Vergleich zum späteren Micro-USB ist Mini-USB spürbar dicker, und seine Verbindung gilt bei wiederholter Nutzung allgemein als weniger haltbar, da der Halt auf Reibung an den Seiten des Steckers beruht statt auf einer Federklemme. Mini-USB erreichte nie den nahezu universellen Status, den Micro-USB später bei Smartphones erlangte.
Mini-USB verschwand aus neuer Unterhaltungselektronik weitgehend, sobald Micro-USB üblich wurde, und findet sich heute meist an älteren Kameras sowie manchem musikalischen und technischen Gerät, das nicht neu gestaltet wurde. Wer noch ein Gerät mit diesem Anschluss besitzt, kommt am zuverlässigsten mit einem Mini-USB-Kabel weiter, da Adapter für diesen älteren Anschluss seltener sind als für Micro-USB. Das Gesamtbild zeigt die Anschlussübersicht.
